Welcher eReader ist im Moment empfehlenswert?

27.07.2018 | Ausrollen der beta-Version verschoben
Mehr dazu HIER.

16.08.2018 | Download von eAudio in der Onleihe-App
Es gibt weiterhin Schwierigkeiten beim Download von eAudios mit vielen Einzeltracks.
Mehr zum Thema finden Sie HIER.

16.08.2018 | eBooks im PDF-Format
Einige der eBooks, die im PDF-Format angeboten werden, haben zwei Download-Optionen.
Bitte stets die Option "PDF - für PC/Laptop und mobile Endgeräte - Adobe Digital Editions" wählen. Bei diesen Titeln kann es dennoch zu Schwierigkeiten kommen. Wir sind bereits dran.

  • Ich besitze kein Tablet und vermisse es auch überhaupt nicht. Alles, was ich dort tun würde, kann ich auch am Smartphone machen. Auf meinen eReader (Tolino) würde ich hingegen nicht mehr verzichten wollen. Akkulaufzeit, Lesefreundlichkeit, Gewicht: Für mich persönlich wäre ein Tablet absolut keine Alternative

    Ich habe ein Tablet, das ich so gut wie nie nutze. Eigentlich nur, um onleihespezifische Dinge oder Probleme zu testen oder nachzustellen.

    Mein Smartphone und meinen Tolino Vision 2 dagegen liebe ich. Die beiden sind neben dem Laptop ständig und täglich im Gebrauch.

    Darum:

    Ich denke, es muss jeder selbst wissen, was das beste ist.

    Volle Zustimmung.

  • Bibliothekarin :


    Da hast Du jetzt die Argumente "Badewanne", "Segelboot" und "pralle Sonne" unterschlagen...

    Das Argument Badewanne ist jetzt für mich persönlich nicht relevant, für andere unter Umständen schon. Das Thema Sonne fällt für mich unter Lesefreundlichkeit.


    Wollte sie eine reine Lese-Umgebung, so richtete ich ihr entweder einen eingeschränkten User oder den Kindermodus ein. Zu all dem gibt es Anleitungen im Web und fast jeder kennt jemanden, der das kann. Im Zweifel die eigenen Kinder...

    Ich kenne genug Leute, die vernünftig mit Tablet/Smartphone umgehen können und nicht wissen wie das mit den eingeschränkten Usern / Kindermodus geht bzw. auf die Idee kommen das den Eltern entsprechend so einzurichten. Und wenn es keiner macht, dann ist je nach Person die Überforderung mit den vielen Programmen und Funktionen groß/größer. Und es gibt auch Menschen, die eben tatsächlich niemanden zur Hand haben und sich selbst einen eReader kaufen und dann froh sind, wenn sie diesen für die Onleihe bedienen können und alles was über den einstudierten Ausleihvorgang hinausgeht ist eine Überforderung. Und bei manchem, den ich vor Augen habe bin ich froh, dass der eReader da so einfach gestrickt ist...


    Ich bin davon überzeugt, wenn das mit dem DRM noch einfacher wird und zuverlässig funktioniert, dann ist der eReader noch lange nicht tot.

  • Ich denke, es muss jeder selbst wissen, was das beste ist.

    Ich besitze kein Tablet und vermisse es auch überhaupt nicht. Alles, was ich dort tun würde, kann ich auch am Smartphone machen. Auf meinen eReader (Tolino) würde ich hingegen nicht mehr verzichten wollen. Akkulaufzeit, Lesefreundlichkeit, Gewicht: Für mich persönlich wäre ein Tablet absolut keine Alternative.

    Ich bin davon überzeugt, wenn das mit dem DRM noch einfacher wird und zuverlässig funktioniert, dann ist der eReader noch lange nicht tot.

    Okay, wenn jemand ein Smartphone hat und kein zusätzliches Tablet will, ist das evtl. auch ein Argument für einen Reader mit seinem größeren Display und wenn wir jetzt "wissen" noch um "ausprobieren" ergänzen, bin ich einverstanden. Und wenn das DRM nicht fluppt, fluppt es wohl auch bei Smartphone und Tablet nicht.

    Das Prinzip, Komplexität mit noch mehr Komplexität scheinbar wieder beherrschbar zu machen, ist nicht nur das Geschäft von Juristen und Politikern, sondern auch das eines gewissen IT-Konzerns, der zudem den geistigen und sozialen Horizont gewisser Managertypen auf Kuchendiagramme einzuengen vermochte.

  • Der Unterschied zwischen dem Lesen auf einem eBook-Reader und einem Tablet ist riesig. Ich würde nie dauerhaft auf einem Tablet lesen wollen. Abgesehen vom Gewicht ist der Reader doch um einiges augenfreundlicher.

  • Das heißt, du gestehst es mir nicht zu, dass ich auch ohne(!) es ausprobiert zu haben, kein Tablet möchte?

    Wieso? Ich schrieb doch "ergänzen", nicht "ersetzen". Nicht jeder kann oder muss es gar wissen, ohne es probiert zu haben.

    Für mich kommt es auch darauf an, in welchem Kontext ich lese: für den Roman nehme ich den Tolino, wenn ich beruflich am Schreibtisch lese, würde ich immer das Tablet bevorzugen.

    D'accord. Aber während man Bücher mit Bildern, Grafiken, Diagrammen und Tabellen nur schlecht bis fast gar nicht auf einem eBook-Reader lesen kann, kann man Romane auch auf einem Tablet gut lesen. Wobei manche Verlage es auch schaffen, dass Sach- und Fachbücher nicht mal besser auf einem Tablet zu lesen sind, weil die genannten grafischen Elemente einfach nicht hoch genug aufgelöst sind, um sie noch sinnvoll vergrößern zu können und Farbe wegen der ursprünglichen Druckkosten eh nicht verwendet wurde.


    Mir persönlich sind Farbe und sofortige visuelle Reaktion auf Berührung wichtigere Ergonomievorteile, als ein transflektives oder reflektives Display, das ja eh nur in heller Umgebung funktioniert - ansonsten (mit Hinterleuchtung) ist es doch kaum noch groß anders? Die schlechtere Berührungs-Ergonomie kann man allerdings mit ein paar Tasten per auditiver und haptischer Rückmeldung wett machen.

    Das Prinzip, Komplexität mit noch mehr Komplexität scheinbar wieder beherrschbar zu machen, ist nicht nur das Geschäft von Juristen und Politikern, sondern auch das eines gewissen IT-Konzerns, der zudem den geistigen und sozialen Horizont gewisser Managertypen auf Kuchendiagramme einzuengen vermochte.

  • Für mich kommt es auch darauf an, in welchem Kontext ich lese

    Für mich auch. Für Kochbücher ziehe ich unbedingt ein 10'' Tablet vor, alleine schon wegen der Appetit anregenden Fotos, und da ich aktuell wieder in der Mittagssonne lese und festgestellt habe, dass ich auch auf die Blaulichtreduzierung nicht verzichten möchte, habe ich mich über meinen geschenkten eReader (PB Touch HD2) sehr gefreut. Wer viel outdoor liest, kommt an einem eReader einfach nicht vorbei.

    Besser ein Buch als ein Brett vor dem Kopf! 8)

  • Blaulichtreduzierung hat mein preiswertes Galaxy Tab auch...

    Das Prinzip, Komplexität mit noch mehr Komplexität scheinbar wieder beherrschbar zu machen, ist nicht nur das Geschäft von Juristen und Politikern, sondern auch das eines gewissen IT-Konzerns, der zudem den geistigen und sozialen Horizont gewisser Managertypen auf Kuchendiagramme einzuengen vermochte.

  • Ich glaube, sobald die Augen in die Jahre kommen, kann es sehr sinnvoll sein, verschiedene Lese-Geräte zu testen. U.U. eben auch ein Tablet. Ich habe für mich erkannt, dass die Qualität der Ausleuchtung und Schriftarten eines eReaders für mich sehr wichtig sind. Ich hatte einen Page, zwei shine 2hd, ein 5 Zoll Smartphone und ein 10 Zoll Tablet mit dem gleichen Buch bestückt und dann Probe gelesen. Page, Tablet und Smartphone lieferten mit den entsprechenden Einstellungen ein entspanntes Lesegefühl

    Das Lesen mit dem shine 2HD blieb anstrengend. Damit hatte ich in keinster Weise gerechnet. Ich war eigentlich gewillt, mich mit kleineren Mankos des shine zu arrangieren. Wahrscheinlich hätte ich doch zum 4HD greifen müssen oder mir auch ein Pocketbook anschauen sollen. Ich hatte aber keine Lust auf weiteres Testen und bin mit meiner jetzigen Kombination aus billigem Page, Tablet und Smartphone wirklich zufrieden, auch wenn ich gern einen Rrader mit Hintergrundbeleuchtung gehabt hätte. Im gut ausgeleuchteten Verkaufsraum des Händlers, fand ich das Lesen auf dem shine übrigens völlig ok. Da ich die online bestellen shines in einer Niederlassung zurückgegeben habe, kann ich auch sagen, vor Ort gekauft wäre die Rücknahme problematisch geworden.

  • Es gibt einen Aspekt, der, so glaube ich, noch nicht erwähnt wurde: Ich finde es an meinem altmodischen Ebook-Reader besonders schön, dass man auf ihm nur lesen kann.


    Wenn ich dagegen Handy, Notebook oder Tablet zum Lesen benutze, bin ich ganz leicht abglenkt, da ich Nachrichten bekomme, oder anfange, im Internet zu surfen, Updates installiere ... Dadurch wird der Akku wieder schneller leer - ich muss mir einen Powerbank oder das Netzkabel holen ... Und im Nu wird aus einem Schmökernachmittag im Garten etwas ganz Anderes, als geplant.


    Da kann man natürlich sagen "selbst schuld" - aber ich denke, dass auch Andere dieses "Problem" kennen.

  • Hallo Padwunsen,


    Wenn ich dagegen Handy, Notebook oder Tablet zum Lesen benutze, bin ich ganz leicht abglenkt, da ich Nachrichten bekomme, oder anfange, im Internet zu surfen, Updates installiere ... Dadurch wird der Akku wieder schneller leer - ich muss mir einen Powerbank oder das Netzkabel holen ... Und im Nu wird aus einem Schmökernachmittag im Garten etwas ganz Anderes, als geplant.

    genau so gehts mir quasi immer wenn ich nicht am Reader lese oder gleich ein Papierbuch nehme :)

    :saint:

  • Fügen wir also die "Unerträgliche Leichtigkeit des Lesens" ;-) den Argumenten für einen eBook-Reader hinzu. Und die Vernunftentscheidung für einen Page als Zusatzgerät auch. Stimmt ja: Wenn ich Licht brauche, kann ich das Smartphone oder das Tablet nehmen, Wenn ich quasi zuviel davon habe, den Page (o. ä.). Dazwischen beides - wer badet schon im Dunklen?:saint: 

    (Ach nee, fürs Planschen taugen ja nur vision 4HD und epos - vielleicht geht der Page-Touchscreen ja in einem Zip-Beutel?)


    Übrigigens: Die Benachrichtigungen kann man pro App gezielt abschalten oder global per Offline-Modus oder Flugmodus verhindern (und das Surfen gleich mit) und mittels irgendwas wie "Ruhe" oder "nicht stören" kann man zumindest die Töne unterdrücken. Gibt bestimmt auch Apps dafür, die das komfortabler gestalten, wofür ich bei meinem Tab einfach die Lautstärketasten nutze.


    Ich finde jedoch gerade gut, dass ich mir Zusatzinfos im Netz holen kann - lese allerdings auch keine Belletristik, sondern Sachbücher.

    Das Prinzip, Komplexität mit noch mehr Komplexität scheinbar wieder beherrschbar zu machen, ist nicht nur das Geschäft von Juristen und Politikern, sondern auch das eines gewissen IT-Konzerns, der zudem den geistigen und sozialen Horizont gewisser Managertypen auf Kuchendiagramme einzuengen vermochte.

  • Für Sachbücher ist ein Tablet vermutlich in den meisten Fällen tatsächlich sinnvoller, vor allem wenn Grafiken enthalten sind.

    Wer vorrangig Belletristik liest nutzt vermutlich auch eher den eReader. Und auch wenn man bei Tablets viele Benachrichtigungen ausschalten kann - man möchte die vielleicht außer beim Lesen sonst schon haben - und jedes mal umstellen ist halt je nachdem einfach(er) oder eben auch nicht. Und manch einer möchte sich einfach gar nicht in Versuchung bringen nebenher zu surfen :-)

  • Wir waren bis eben unter blauem Himmel mit ein paar weißen Wolken am Strand der schönsten italienischen Kleinstadt am Langensee. Und da wäre - zugegeben - ein Tolino zum Lesen besser gewesen, denn der Himmel ist selbst im Schatten verdammt hell. Man braucht dann schon auch Schattenspender über sich, nicht nur in Richtung Sonne.


    Also ergänzen wir die ungeheure Leichtigkeit des Seins in Italien und sonstwo am Strand als Argument für e-Ink-Displays...

    Das Prinzip, Komplexität mit noch mehr Komplexität scheinbar wieder beherrschbar zu machen, ist nicht nur das Geschäft von Juristen und Politikern, sondern auch das eines gewissen IT-Konzerns, der zudem den geistigen und sozialen Horizont gewisser Managertypen auf Kuchendiagramme einzuengen vermochte.

  • vermutlich nicht nur in Italien, sondern überall wo es gut sonnig ist ;-)

    Besuche gerade meine jüngste Tochter in Heidelberg, sitze auf dem Balkon und kann bestätigen: dem augenblicklichen Sonne-Wolken-Gemisch ist mein alter Tolino Shine 1. Gen. gewachsen, wie auch der gestrigen prallen Sonne am Neckar 8)


    Bin gerade mal wieder völlig unentschlossen, was für mich nach dem Shine kommen soll...

    Ursprünglich hatte ich mal mit dem Shine 2HD geliebäugelt (warum, weiß ich gerade nicht mehr, irgendetwas wegen des Displays, glaube ich); jetzt präferiere ich gerade den Vision 4HD ...

    Jedenfalls wird es ein Tolino.


  • Bin gerade mal wieder völlig unentschlossen, was für mich nach dem Shine kommen soll...

    Ursprünglich hatte ich mal mit dem Shine 2HD geliebäugelt (warum, weiß ich gerade nicht mehr, irgendetwas wegen des Displays, glaube ich); jetzt präferiere ich gerade den Vision 4HD ...

    Jedenfalls wird es ein Tolino.

    Ich bin genauso unentschlossen. Ich habe auch noch einen Shine aus dem Jahr 2013 und werde mir wohl über kurz oder lang ein neues Gerät zulegen müssen. Nicht, weil mein Gerät Macken hat, sondern weil es wahrscheinlich nach den bevorstehenden Änderungen nicht mehr mit der Onleihe kompatibel sein wird. :(

    Mit einem Tablet kann ich mich eben wegen der schlechteren Lesefreundlichkeit im Freien nicht anfreunden.

    Zum Schweigen fehlen mir die passenden Worte.

  • Das würde ich auf jeden Fall noch aussitzen, bis das neue DRM stabil läuft. Einen technischen Fortschritt, dem es nachzulaufen gälte, hat es bei den Readern in den letzten Jahren nicht wirklich gegeben. Das waren eher Gimmicks.


    Ein bisschen Kontrast mehr, ein bisschen Ghosting weniger, etwas höhere Auflösung, ein bisschen Spielerei mit der Beleuchtung und mehr Speicher für Bücher- das war's. Weder mehr Arbeitsspeicher, noch mehr Prozessorleistung, aber zum Schluss (Epos) ein kleinerer Akku bei größerem Display...


    Ich würde warten, bis einer kommt, der noch mehr von den epub3-Zusätzen beherrscht (Video geht ja nicht, aber Audio sollte drin sein, vielleicht sogar ein parallel nutzbarer MP3-Player)



    Not könnte nur bei den beiden Geräten der ersten Generation auftreten. Beim shine wegen Speichermangel, beim vision rein vertriebsstrategisch...

    Das Prinzip, Komplexität mit noch mehr Komplexität scheinbar wieder beherrschbar zu machen, ist nicht nur das Geschäft von Juristen und Politikern, sondern auch das eines gewissen IT-Konzerns, der zudem den geistigen und sozialen Horizont gewisser Managertypen auf Kuchendiagramme einzuengen vermochte.