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  • Ich glaube aber nicht, dass viele Leute gerne ein Großbikldschirm mit sich herumschleppen, wie ein Smartphone oder Tablet. ...

    Das hast du richtig vermutet, meisje . Den Großbildschirm tragen die Leute meist nur zweimal rum: Bei der Anschaffung zum ersten mal und bei der Entsorgung zum zweiten mal.


    Aber du solltest wissen: Der Großbildschirm ist immer weiter verbreitet - am Schreibtisch! Die Zeiten der 15" Bildschirme ist vorbei, heute sind 24 oder 27" die gefragten Display-Größen. Und an so einem 27" Bildschirm lese ich - wie viele andere Menschen auch - meine Tageszeitung und nutze z.B. die Mediathek der öff./rechtl. Fernsehanstalten. Letztere versuchen ja immerhin, den Zug der Zeit gerade noch so eben zu erwischen.


    Klar kann man bei der Onleihe auf die Zielgruppe der Tageszeitungsleser verzichten. Warum also nicht konsequent gleich die Onleihe ganz abschaffen: Schließlich hat die Zielgruppe der Jugendlichen von heute ja ohnehin keinen Bezug mehr zum Buch?

  • Schließlich hat die Zielgruppe der Jugendlichen von heute ja ohnehin keinen Bezug mehr zum Buch?

    Falsch. Zu uns kommen immer noch viele Jugendliche in die Bücherei. Sei es für Romane oder Sach-/Lehrbücher für Aufsätze und Facharbeiten. Außerdem habe ich auch welche, die fast ausschließlich die Onleihe nutzen und nur mal wegen einer kleinen Frage vorbeikommen oder für ein Buch, das wir zwar bei uns im physischen Bestand haben und nicht digital.

  • Klar kann man bei der Onleihe auf die Zielgruppe der Tageszeitungsleser verzichten. Warum also nicht konsequent gleich die Onleihe ganz abschaffen: Schließlich hat die Zielgruppe der Jugendlichen von heute ja ohnehin keinen Bezug mehr zum Buch?

    Die Onleihe bietet ja doch reichlich mehr als nur Tageszeitungen - und die haben halt auch von Haus aus ein Format, das es schwerer macht es vernünftig digital abzubilden.

    Wie Bookaholiker gesagt hat wird die Bibliothek immer noch von vielen Kindern und Jugendlichen genutzt. Außerdem habe ich die Beobachtung gemacht, dass die Hauptgruppe der Onleihe-Nutze auch eher so beim "mittleren Alter" und darüber liegt, Kinder und Jugendliche bevorzugen oft noch das gedruckte Buch. Hätte man so vielleicht nicht erwartet - ist aber mein Eindruck vom Arbeitsalltag. Nur weil ein kleiner Teil (zur Zeit) nicht für alle optimal nutzbar ist heißt das doch nicht, dass alles nicht funktioniert. Hörbücher kann man auch nicht auf allen Plattformen gleich nutzen - das ist manchmal aus technischen Gründen einfach so. Als man die Übertragung nur noch auf bestimmte mp3-Player ging waren die Handy-Nutzer außen vor - jetzt hat es sich gewandelt und mp3-Player sind eben nicht mehr unterstützt...

  • Außerdem habe ich die Beobachtung gemacht, dass die Hauptgruppe der Onleihe-Nutze auch eher so beim "mittleren Alter" und darüber liegt,

    Das wundert mich nicht. Gerade für ältere Leute haben eBooks und somit auch die Onleihe eine Menge Vorteile. Man kann die Schriftgröße anpassen (wenn die Augen nicht mehr so mitmachen), braucht nicht aus dem Haus gehen (wenn die Mobilität eingeschränkt ist) und keine Papierseiten umblättern (wenn die Finger steif oder zittrig sind) , das Bücherregal wird nicht noch voller.

    Aber um zum ursprünglichen Thema zurückzukommen: sicher kann man daheim ein Großbildschirm aufstellen; nach der Diskussionen hier im Forum zu urteilen, gibt es aber viele Leute die ePapers gerne mobil (auf Tablet oder Smartphone) lesen möchten. Da passt das 'Papierformat' der Zeitung natürlich nicht darauf, sondern es sollte eine andere Lösung geben, was technisch nach meiner Meinung nicht ganz einfach sein dürfte.