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30.04.2018, 10:25 | Aktueller Stand Entwicklung der Onleihe-App Version 6.0 und neues DRM in der App
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  • Schließlich hat die Zielgruppe der Jugendlichen von heute ja ohnehin keinen Bezug mehr zum Buch?

    Falsch. Zu uns kommen immer noch viele Jugendliche in die Bücherei. Sei es für Romane oder Sach-/Lehrbücher für Aufsätze und Facharbeiten. Außerdem habe ich auch welche, die fast ausschließlich die Onleihe nutzen und nur mal wegen einer kleinen Frage vorbeikommen oder für ein Buch, das wir zwar bei uns im physischen Bestand haben und nicht digital.

  • Klar kann man bei der Onleihe auf die Zielgruppe der Tageszeitungsleser verzichten. Warum also nicht konsequent gleich die Onleihe ganz abschaffen: Schließlich hat die Zielgruppe der Jugendlichen von heute ja ohnehin keinen Bezug mehr zum Buch?

    Die Onleihe bietet ja doch reichlich mehr als nur Tageszeitungen - und die haben halt auch von Haus aus ein Format, das es schwerer macht es vernünftig digital abzubilden.

    Wie Bookaholiker gesagt hat wird die Bibliothek immer noch von vielen Kindern und Jugendlichen genutzt. Außerdem habe ich die Beobachtung gemacht, dass die Hauptgruppe der Onleihe-Nutze auch eher so beim "mittleren Alter" und darüber liegt, Kinder und Jugendliche bevorzugen oft noch das gedruckte Buch. Hätte man so vielleicht nicht erwartet - ist aber mein Eindruck vom Arbeitsalltag. Nur weil ein kleiner Teil (zur Zeit) nicht für alle optimal nutzbar ist heißt das doch nicht, dass alles nicht funktioniert. Hörbücher kann man auch nicht auf allen Plattformen gleich nutzen - das ist manchmal aus technischen Gründen einfach so. Als man die Übertragung nur noch auf bestimmte mp3-Player ging waren die Handy-Nutzer außen vor - jetzt hat es sich gewandelt und mp3-Player sind eben nicht mehr unterstützt...

  • Außerdem habe ich die Beobachtung gemacht, dass die Hauptgruppe der Onleihe-Nutze auch eher so beim "mittleren Alter" und darüber liegt,

    Das wundert mich nicht. Gerade für ältere Leute haben eBooks und somit auch die Onleihe eine Menge Vorteile. Man kann die Schriftgröße anpassen (wenn die Augen nicht mehr so mitmachen), braucht nicht aus dem Haus gehen (wenn die Mobilität eingeschränkt ist) und keine Papierseiten umblättern (wenn die Finger steif oder zittrig sind) , das Bücherregal wird nicht noch voller.

    Aber um zum ursprünglichen Thema zurückzukommen: sicher kann man daheim ein Großbildschirm aufstellen; nach der Diskussionen hier im Forum zu urteilen, gibt es aber viele Leute die ePapers gerne mobil (auf Tablet oder Smartphone) lesen möchten. Da passt das 'Papierformat' der Zeitung natürlich nicht darauf, sondern es sollte eine andere Lösung geben, was technisch nach meiner Meinung nicht ganz einfach sein dürfte.

  • ich habe hier im Userforum nicht alles gelesen, um zu sehen, ob jemand eine brauchbare Lösung gefunden hat, um Zeitungen und Zeitschriften im PDF Format komfortabel zu lesen. Dass die von der Onleihe angebotene Lösung nichts taugt ist oft genug gesagt worden.

    Ich habe zumindest für den PC oder das Tablet auf Basis Windows10 eine sehr gute Lösung gefunden, um Zeitungen und PDFs wieder wie vorher lesen zu können. Ich verwende aus dem Microsoft Store die App DReader. Das Blättern funktioniert und auch das Zoomen mit den Fingern auf dem Tablet oder einem Touch Bildschirm läuft gut.

  • ich habe hier im Userforum nicht alles gelesen, um zu sehen, ob jemand eine brauchbare Lösung gefunden hat, um Zeitungen und Zeitschriften im PDF Format komfortabel zu lesen. Dass die von der Onleihe angebotene Lösung nichts taugt ist oft genug gesagt worden.

    Ich habe zumindest für den PC oder das Tablet auf Basis Windows10 eine sehr gute Lösung gefunden, um Zeitungen und PDFs wieder wie vorher lesen zu können. Ich verwende aus dem Microsoft Store die App DReader. Das Blättern funktioniert und auch das Zoomen mit den Fingern auf dem Tablet oder einem Touch Bildschirm läuft gut.

    Ist es nicht so, dass mit Blick auf Tageszeitungen (als Beispiel) die cryptische Adobe-Datei nur direkt aus dem Programm ADE gelesen werden kann! Also keine PDF wie früher.

    Wie interpretiert dann ein externes Programm (diese MS-APP) diese Inhalte? Ich habe unter anderen Adobe-Programmen auch die Adobe Acrobat Prof.-Version. Nicht mal die kann hier etwas auslesen.

    Also: wie wird diese App auf Win 10 eingesetzt?

  • Ist es nicht so, dass mit Blick auf Tageszeitungen (als Beispiel) die cryptische Adobe-Datei nur direkt aus dem Programm ADE gelesen werden kann! Also keine PDF wie früher.

    Nein, nicht ganz. Die von der Onleihe ausgelieferten Tageszeitungen kommen, wie als .acsm-Container daher. Damit kann der Adobe PDF Reader nicht umgehen. Aber jedes Programm, welches das Adobe DRM unterstützt, kann sehr wohl damit umgehen.

    Hab' nochmal nachgeschaut: Der DReader unterstützt epub/PDFs mit Adobe DRM. Scheint also eine tatsächlich Alternative für die ADE-Software zu sein. Zumindest für Windows 10 und 8.1 laut Hersteller/Windows Store.


    Also: wie wird diese App auf Win 10 eingesetzt?

    Die App funktioniert technisch analog wie die ADE-Software oder z. B. der Bluefire-Reader unter Android/iOS. Auch mit Bluefire ist ja das lesen von Tageszeitungen grundsätzlich möglich (die Frage nach dem Lesekomfort sei mal dahingestellt.)

    "The right man in the wrong place can make all the difference in the world." - G-Man, 2004

  • Ich habe mir Bluefire-Reader für Windows heruntergeladen und mit der Adobe ID gefüttert, die er auch angenommen hat...

    leider kann ich damit keine *.ascm-Dateien (hier aus der Online-Ausleihe) lesen, sondern nur epub und pdf.

  • Ich habe mir Bluefire-Reader für Windows heruntergeladen und mit der Adobe ID gefüttert, die er auch angenommen hat...

    leider kann ich damit keine *.ascm-Dateien (hier aus der Online-Ausleihe) lesen, sondern nur epub und pdf.

    ascm Dateien sind nur zum Öffnen mit Adobe Digital Editions vorgesehen (PC). Wenn Du auf dem Tablet/Handy liest, solltest Du direkt epub bekommen...

    ASCM sind praktisch nur eine Art "Container", die den epub-Download einleiten.

  • Hab' mich vllt etwas missverständlich ausgedrückt. Danke Bibliotheksmensch für die Präzisierung.

    Und noch was: Von Bluefire für Windows war nie die Rede, ich bezog mich auf die Bluefire-App für Android/iOS <-- das ist ein unterschied, Bluefire für Windows ist leider gänzlich unbrauchbar.

    "The right man in the wrong place can make all the difference in the world." - G-Man, 2004

  • Ich habe mir jetzt den DReader auf Windows 10 installiert. Die Adobe ID wurde auch akzeptiert und eingetragen.

    Die URLLink.acsm-Datei kann DReader aber wohl genauso wenig verarbeiten wir Bluefire.

    Also habe ich versucht, ein über ADE heruntergeladenes eMagazine (PDF) mit DReader zu öffnen.

    Der Titel (ohne Titelbild) erscheint auch auf der Übersichtsseite. Beim Versuch, die Datei zu öffnen, bekomme ich aber die Fehlermeldung:

    "Document Error, The document is corrupted and cannot be oppened".

    Hat jemand eine Idee, welchen Fehler ich mache?

  • Der DReader ist ja für eBooks gedacht also für das ePub Format. Ich vermute mal, dass er mit dem PDF Format von Zeitschriften nicht fertig wird oder vielleicht auch mit dem DRM. Kans du mit dem DReader ein aus der Onleihe geliehenes Buch öffnen ?

  • Hat es denn mit dem DReader schon mal bei irgendwem funktioniert?

    Im Microsoft Store https://www.microsoft.com/de-de/store/p/dreader/9wzdncrdnrg9 gibt es nur (ältere) Rezensionen, denen man entnehmen kann, dass er für die Onleihe nicht funktioniert. Beim Hersteller sind auch nur ältere Infos.


    Nachtrag

    habe es jetzt selbst getestet

    - aus dem Browser heraus die .ASCM auf Festplatte gespeichert

    - im Explorer die Datei per Kontextmenu (rechte Maustaste) mit Dreader geöffnet

    - der DReader macht den Download und zeigt das eBook/das ePaper korrekt an


    Getestet auf aktuellem Win10 am PC mit frisch ausgeliehenem eBook sowie ePaper (Süddeutsche).

    ePaper (PDF) sind allerdings nicht lesbar, da es keine funktionierende Zoom-Funktion gibt. Bei eBooks kann die Schriftgröße eingestellt werden.

    Die Bedienbarkeit ist auf das rudimentär-notwendigste beschränkt, nicht sehr komfortabel. Eventuell hat man auf einem Windows Tablett (mit wisch-und-weg-Steuerung) noch etwas bessere Möglichkeiten der Bedienung.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von heller ()

  • Das wäre wohl Sache von Adobe. Mir ist vor kurzer Zeit aufgefallen, dass schon das Scrollen in der Bibliothek da recht 'häkelig' ist. Und das hat wohl nichts mit ePaper zu tun.


    https://www.microsoft.com/de-de/store/p/dreader/9wzdncrdnrg9 -->der DReader funktioniert auch für Zeitungen unter Win 10, insofern bin ich erleichtert. Ich vermute

    allerdings, dass diese App nicht unbedingt mit Priorität gepflegt wird. Unter Windows 10 hat sie eine recht rudimentäre Oberfläche, allerdings ist das Pinch 2 Zoom und eine leichte Verschiebbarkeit des Seitenausschnitts ("Panning") implementiert, sodass man hier eine einigermaßen funktionale Möglichkeit hat, die großformatigen Zeitungen durch zu blättern.

    Ich hatte mich zuvor zähneknirschend mit ADE und einer 400 % Lupe beholfen, was dem Lesespaß doch sehr abträglich war.