Bald alle PDFs mit Adobe Digital Editions nutzbar – Lesen auf PCs und Laptops weiter möglich

22.01.2018, 17:30 | Aktueller Hinweis zu ePaper und eMagazines
- Frühere Ausgaben stehen bei einigen eMagazines aktuell nicht zur Verfügung.
- Vereinzelt fehlerhafte Benennungen (z.B. 01/2017 statt 01/2018).
Wir arbeiten an der Behebung des Fehlers.

22.01.2018, 17:30 | Schwierigkeiten bei der Nutzung von ADE 4.5.7 mit ePaper und eMagazines
Eine Nutzung ist mit ADE 4.5.6 möglich. Weitere Informationen dazu finden Sie HIER.

  • Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,


    die mobile Nutzung digitaler Medien ist weiter auf dem Vormarsch.

    eBooks und eMagazines aus der Onleihe sind schon lange komfortabel auf Endgeräten lesbar.

    ePaper gab es jedoch verlagsbedingt bis Ende 2016 meist in einem PDF-Format, das sich nur auf PCs und Laptops mit dem Adobe Acrobat Reader öffnen ließ. Um sie auch mobil verfügbar zu machen, stellt die Onleihe seit Anfang 2017 alle ePaper auf die mobile PDF-Variante um.


    Die Umstellung auf das mobile Format bringt für Onleihe-Nutzer einige Vorteile: Einerseits können so alle ePaper der Plattform nun auch auf Smartphones und Tablets gelesen werden. Andererseits punkten die mobilen PDFs mit der Parallelausleihe: Sie können mehrfach gleichzeitig genutzt werden. So müssen Kunden nicht oder nur kurz auf die Rückgabe eines ausgeliehenen Exemplars warten.


    Auf PC und Laptop ist die Lektüre der digitalen Zeitungen im neuen mobilen PDF-Format natürlich weiterhin möglich. Nutzer benötigen hierfür lediglich die Software Adobe Digital Editions, die kostenlos heruntergeladen werden kann.

    Übergangsweise bieten die Onleihen bei manchen Titeln die älteren PDF-Versionen noch gemeinsam mit den mobilen Version an. Ab Ende März 2018 ist die Umstellung jedoch abgeschlossen: Dann wird es digitale Zeitungen nicht mehr für den Acrobat Reader geben.


    Damit reagiert die Onleihe vorausschauend auf Entwicklungen bei Adobe: Das Unternehmen entwickelt den Acrobat Reader nicht weiter, vor allem nicht hinsichtlich der Verwendung verschlüsselter, ausleihfähiger PDFs.


    Es ist daher ebenfalls wichtig, in der Onleihe rasch komplett auf die mobilen PDFs umzustellen, die mit dem Programm Adobe Digital Editions genutzt werden können, das von Adobe weiterhin aktualisiert wird.


    Freundliche Grüße

    Euer divibib-Support



    Bitte beachtet dazu auch den aktuellen Hinweis zu Adobe Digital Editions ADE 4.5.7

    Aktuelle Version Adobe Digital Edition 4.5.7

  • Liebe Nutzerinnen, liebe Nutzer,


    aufgrund einiger Rückmeldungen hier im :userforum und über die Bibliotheken eine Ergänzung zur oberen Erläuterung.

    Die technische Umstellung bei ePaper auf mobile PDFs für Adobe Digital Editions in der Onleihe bedeutet für eine gewisse Zahl an Nutzern, welche die Tageszeitung mit dem Acrobat-Reader am PC lesen, eine Veränderung.

    Die Umstellung bedeutet, dass ePaper ausschließlich mit der Software Adobe Digital Editions (ADE) lesbar sind. Damit ist es allerdings nun auch möglich, die jeweiligen ePaper in der Onleihe-App zu nutzen, was der steigenden Verbreitung von Tablet und Smartphones gerecht wird.


    Dies bestätigt sich deutlich in der Verringerung der Ausleihzahl der ePaper in der Acrobat-Variante pro Monat seit Veröffentlichung der Onleihe-App im Frühjahr 2017.

    Die Ausleihzahl für die Acrobat-ePaper sank durchschnittlich von ca. 69.000 auf ca. 63.000 pro Monat. Das sind innerhalb eines halben Jahres 9 Prozent weniger ePaper-Ausleihen auf dem PC für den Acrobat-Reader und dies bei in etwa gleichbleibender Gesamtausleihe aller ePaper.


    Dennoch gibt es weiterhin eine Anzahl Nutzer, welche die Onleihe-Zeitungen auf dem PC mit Acrobat Reader lesen. Ausgehend davon, dass ein einzelner Leser von Tageszeitungen ca. 30 ePaper-Ausgaben im Monat ausleiht, ergibt sich eine Zahl von derzeit insgesamt ca. 2.100 Onleihe-Nutzern im gesamten deutschsprachigen Raum. Unsere anonymisierten Statistiken belegen zudem die Nutzung mehrerer Zeitungen pro Nutzer, so dass wir realistisch eher von ca. 1.500 Nutzern der ePaper im Acrobat-Format ausgehen.

    Dies in Relation zu den derzeit ca. 750.000 Onleihe-Nutzern insgesamt.


    Es ist unser Anliegen, alle Onleihe-Nutzer gleichermaßen mit dem Onleihe-Service zufriedenzustellen.

    Die notwendige Verschlüsselung für das DRM der Onleihe ist künftig ausschließlich für die Software Adobe Digital Editions als Alternative zum Acrobat Reader umsetzbar.


    Damit geht je nach ausgewähltem ePaper eine Veränderung einher, z.B. in der Navigation, jedoch keinesfalls eine grundlegende Einschränkung der Nutzung.



    Zur Unterstützung Ihres Umstiegs stehen ab Dienstag hier weitere Informationen zur Verfügung:

    - eine passende ADE-Version zum Download

    - weitere Ergänzungen zur Installation



    Freundliche Grüße

    Euer divibib-Support

  • Liebe Nutzerinnen und Nutzer,


    aufgrund zahlreicher Anfragen, nachfolgend noch einige Hinweise zur Installation von Adobe Digital Editions (ADE).


    Vorab allerdings noch einige Anmerkungen:

    Dieser Beitrag wendet sich explizit an alle NutzerInnen, die - von Acrobat Reader oder dem Adobe Reader kommend - vorher noch nicht oder nur selten das Programm Adobe Digital Editions verwendet haben.


    Bitte beachten Sie, dass Sie sich für den Download der Installations-Datei im :userforum registrieren müssen.

    Die gesuchte Datei haben wir als Anhang unten im Anschluß an den Text zur Verfügung gestellt.

    => !! BITTE UNBEDINGT UNSERE ANMERKUNGEN VOR DER INSTALLATION LESEN !! <=



    1. ADE 4.5.6 vs ADE 4.5.7

    2. (erneute) Installation von ADE

    3. Adobe ID

    4. URLlink.acsm

    5. Mein PC oder Laptop öffnet das URLlink.acsm (weiterhin) mit Acrobat Reader oder Adobe Reader

    6. ADE unter Mac OS

    7. Anhang ADE 4.5.6 Installer.exe



    verwendete Abkürzungen

    ADE = Adobe Digital Editions, Programm zum Ausführen der mobile verfügbaren eBooks, ePaper und eMagazines, also ePubs und mobile(!) PDFs

    DRM = Digitales Rechte Management, beschreibt allgemein den Umgang, wie mit schutzwürdigen digitalem Inhalt umgegangen wird und beinhaltet damit u.a. auch einen wie auch immer gearteten Kopierschutz.



    1. ADE 4.5.6 vs ADE 4.5.7

    Die ADE Version 4.5.6 hat laut Adobe Sicherheitsmängel, uns ist diese Information bewusst, siehe dazu auch hier (englisch): => https://helpx.adobe.com/securi…l-Editions/apsb17-39.html


    Gleichzeitig gilt jedoch, dass derzeit nicht alle ePaper oder eBooks mit der aktuellsten ADE-Version 4.5.7 lesbar sind.


    Da wir das Leih-DRM nach den Spezifikationen von Adobe entwickelt haben und Anpassungen auch stets gemäß der Spezifikationen durchführen, liegt hier ein ausschließlich durch Adobe lösbares Problem vor!

    Wir können seitens der divibib nichts unternehmen, ein entsprechendes Update muss durch Adobe erfolgen. Auf das Produkt "Adobe Digital Editions" haben wir keinen Einfluss.


    Es bleibt daher absolut dem Leser überlassen, welche Version er selbst nutzen will! Ihnen als Nutzer steht es völlig frei, ADE 4.5.7 zu installieren, aktuell ist damit eine Nutzung der Onleihe-Inhalte ggf. nicht möglich.



    2. (erneute) Installation von ADE

    Sofern eine ADE-Version erstmalig auf dem Rechner installiert wird, ist der Vorgang einfach. Man lädt die entsprechende exe-Datei (von engl.: "executable", also ausführbar) herunter und führt diese aus, in vielen Fällen wird diese auch als "Installations-Datei" bezeichnet.

    Ggf. wird man vom Betriebssystem gefragt, ob man den für die Installation notwendigen Zugriff erlauben will.

    WENN man die Datei installieren und nutzen will, MUSS man dies erlauben.


    Ist auf dem PC oder Laptop bereits eine andere Version von ADE installiert, müssen folgende Punkte beachtet werden:

    - Ist eine neuere Variante installiert, so wird die Neuinstallation vermutlich "ins Leere laufen", da das System die veraltete Version erkennt und nichts installiert.

    - Ist eine ältere Variante installiert, so kann es nach der Installation ggf. zu Versionskonflikten kommen.


    => Vor einer Neuinstallation auf PC oder Laptop empfehlen wir in jedem Fall bereits installierte ADE-Versionen zu deinstallieren.

    => Sofern vorhanden, sollte vor der Deinstallation die Adobe ID deauthorisiert werden, da es sonst ebenfalls zu Konflikten kommen kann.



    3. Adobe ID

    WENN ein entliehenes Medium (eBook, ePaper, eMagazine) auf mehr als einem Gerät lesbar sein soll, also z.B. auf einem PC UND einem Tablet UND einem Smartphone, DANN ist eine Adobe ID zwingend notwendig.

    Wird das ePaper ausschließlich auf einem Gerät gelesen - etwa der PC ODER der Laptop - so ist KEINE Adobe ID notwendig.


    Die Adobe ID regelt, dass ein entliehenes eBook auf bis zu 6 (sechs) verschiedenen Geräten lesbar ist und entspricht damit einem Kopierschutz im Sinne des DRM.

    Die ID selbst besteht aus einer eMail-Adresse und einem Passwort, sowie einigen Angaben.

    Der Wahrheitsgehalt der Angaben für die Adobe ID liegt beim Nutzer.

    Sofern eine Adobe ID erstellt wird, ist unsere einzige Empfehlung eine explizit existierende eMail-Adresse zu verwenden, damit beim Verlust der Login-Daten das Passwort erneut angefordert werden kann.

    Es ist nicht zwingend erforderlich eine existierende eMail-Adresse anzugeben, WENN dies nicht als notwendig erachtet wird.



    4. URLlink.acsm

    Nach Ausleihe eines PDF für ePaper, eMagazine oder eines eBooks lädt man eine Datei herunter => URLlink.acsm

    Diese Datei enthält noch nicht das lesbare Medium.

    Diese enthält eine für das Programm ADE verständliche Anleitung, wo und wie das eigentliche PDF zu laden ist (dies gilt grundsätzlich auch beim ePub-Format, hier erhalten Sie jedoch ein ePub und eben kein PDF) und muss daher mit ADE geöffnet werden.

    ADE führt dann die Anweisung in dieser Datei aus und holt von den Servern der Onleihe das PDF in der mobilen Variante.


    Es ist weiterhin ein PDF, muss jedoch aufgrund des Kopierschutzes mit ADE gelesen werden.


    Was steckt dahinter?

    ePaper und eMagazine liegen aktuell IMMER im PDF-Format vor. Der Unterschied zwischen dem Acrobat Reader oder Adobe Reader oder Adobe Digital Editions besteht in der Methode der Verschlüsselung.

    Das "Acrobat-PDF" wird mittels einem Policy-Server, das "ADE-Format" mittels des Adobe Content Server ausgeliefert, beides sind völlig verschiedene Konzepte.

    Der wichtigste Unterschied ist die durch den Adobe Content Server mögliche mobile Nutzung!



    5. Mein PC oder Laptop öffnet das URLlink.acsm (weiterhin) mit Acrobat Reader oder Adobe Reader

    In diesem Fall muss an dem Endgerät manuell eingestellt werden, Dateien mit der Datei-Erweiterung "*.acsm" explizit mit ADE zu öffnen.

    Dies ist mit der Menü-Option "öffnen mit" durchführbar, die Auswahl erscheint nach Rechtsklick auf die entsprechende Datei.

    Auf diesem Wege ist zudem einstellbar, künftig alle Dateien dieses Typs mit ADE zu öffnen.



    6. ADE unter Mac OS

    Wir haben bereits vor einiger Zeit einen FAQ-Beitrag dazu erstellt. Der Betrag wird abhängig von Rückmeldungen der Nutzer regelmäßig erweitert. Eine grundsätzliche Lösung kann die divibib nicht anbieten.

    Mehr dazu findet ihr hier => MAC OS vs ADE vs Onleihe



    7. Anhang ADE 4.5.6 Installer.exe

    => !! Bitte betrachtet dies als ABSOLUTE Ausnahme !! <=

    Wir übernehmen keine Haftung für die Nutzung und Installation dieser Datei. Ein etwaiger Installationslink bei Adobe führt i.d.R. immer auf die neueste Version, siehe dazu Punkt 1. in diesem Beitrag.


    Es steht jedem Nutzer frei, diese ADE-Version zu installieren! Es stellt insbesondere keine Empfehlung dar!



    Freundliche Grüße

    Euer divibib-Support

  • Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer,


    zum Ende des letzten Jahres wurden die Verträge mit unserem technischen Partner für ein neues DRM unterzeichnet.

    Damit ist der Weg frei für weitere Verbesserungen in der Nutzung unserer eMedien, speziell für unsere ePaper.


    Zudem sind wir damit in der Lage, Ihnen weitere nunmehr belastbare Informationen zu den geplanten Entwicklungen zukommen zu lassen. Erfahrungen aus der Vergangenheit haben gezeigt, dass es nicht zielführend ist, Informationen vor solchen Abschlüssen bekannt zu geben.


    Das neue DRM wird die mobile Nutzung der Medien und insbesondere der ePaper verbessern.

    Für die Onleihe-App bedeutet dies, dass wir in Kürze mit den konkreten Arbeiten für die Android-Variante beginnen werden. Geplant ist, im Laufe des Aprils eine open-beta-Version zur Verfügung zu stellen. Diese wird unabhängig von der regulären Onleihe-App zur Verfügung stehen und kann von interessierten Nutzern installiert werden, um so auch den Feedback-Zyklus vor einer Veröffentlichung zu verbessern.

    Damit wird die verbesserte Lesbarkeit der eMedien innerhalb des integrierten Readers (z.B. Zoom) umgesetzt.


    Die Nutzung der ePaper am PC über den Adobe Reader wird allerdings auch weiterhin nicht möglich sein!

    Die Nutzung per Adobe Digital Edition – Navigation, Ansicht, Ladegeschwindigkeit – wird allerdings parallel zur Entwicklung der Onleihe-App erfolgen. Diese Umsetzung hängt jedoch auch von den jeweiligen ePaper und einer machbaren und möglichen Aufbereitung der Dateien ab, die uns von den Verlagen zur Verfügung gestellt werden.

    Die Information zum neuen DRM möchten wir ergänzend nutzen, um nochmals ausführlicher auf die Hintergründe einzugehen, warum wir uns von der Nutzung der ePaper mittels Adobe Reader verabschieden mussten. Das Adobe Produkt "Policy Server" ermöglicht die Verschlüsselung digitaler Inhalte zur Nutzung mit dem Adobe Reader. Der von uns aktuell verwendete Policy Server 7 ist der LifeCycle Policy Server. Dieser ist seit 2004 aktiv und wird seit Bestehen der Onleihe, also seit 2007, von der divibib verwendet. Wir sind mit diesem Produkt weit über den üblichen Support seitens Adobe hinaus gegangen, der offiziell 2011 endete und noch bis 2013 verlängert wurde. Das Folgeprodukt ist der Policy Server 8, LiveCycle Rights Management ES.

    Die Entscheidung dieses oder weitere Folgeprodukte nicht zu nutzen, ist zum einen wirtschaftlich: Der Policy Server wird ausschließlich für die Bereitstellung der ePaper verwendet und ist extrem hochpreisig.


    Wir haben uns daher früh gegen ein Upgrade des Produktes entschieden, jedoch stets nach möglichen Alternativen umgesehen. Durch das neue DRM ergeben sich neue Möglichkeiten, die wir nun angehen können. Das Auslaufen der Nutzung mit dem Adobe Reader haben wir daher entsprechend mitgeteilt.

    Ohne die Zusage der Vertragspartner zum neuen DRM, waren wir nicht in der Lage hierzu Details zu kommunizieren.

    Den Policy Server – und damit die Nutzung des Adobe Readers – nach den Wartungsarbeiten nochmals kurzzeitig für den kompletten ePaper-Bestand anzubieten, war allerdings technisch nicht mehr möglich.


    Der zweite Grund ist die strategische Ausrichtung seitens Adobe auf das Produkt Adobe Content Server. Für die mobile Nutzung steht dann für entsprechend verschlüsselte Inhalte das Programm Adobe Digital Editions zur Verfügung.

    Durch die fehlende Wirtschaftlichkeit in Kombination mit der immer wichtiger werdenden mobilen Nutzung ist der Policy Server und damit die Anwendung des Programms Adobe Reader nicht mehr sinnvoll.


    In den zurückliegenden Mitteilungen haben wir die Bezeichnung "Adobe Reader" (für das Programm) synonym für "Policy Server" (das Produkt) verwendet. Dies hat zu zusätzlichen Irritationen geführt, für die wir uns entschuldigen.

    Wir bedauern zudem sehr, dass in den letzten Wochen verschiedene Entwicklungen zur aktuellen Gesamtkonstellation geführt haben. Wir konnten auf einige offene Fragen keine Antwort bieten, waren jedoch aufgrund technischer Gegebenheiten gezwungen, zu handeln.


    Freundliche Grüße

    Euer divibib-Support