Adobe ADE konzeptioneller Fehler

27.07.2018 | Ausrollen der beta-Version verschoben
Mehr dazu HIER.

16.08.2018 | Download von eAudio in der Onleihe-App
Es gibt weiterhin Schwierigkeiten beim Download von eAudios mit vielen Einzeltracks.
Mehr zum Thema finden Sie HIER.

16.08.2018 | eBooks im PDF-Format
Einige der eBooks, die im PDF-Format angeboten werden, haben zwei Download-Optionen.
Bitte stets die Option "PDF - für PC/Laptop und mobile Endgeräte - Adobe Digital Editions" wählen. Bei diesen Titeln kann es dennoch zu Schwierigkeiten kommen. Wir sind bereits dran.

16.08.2018 16:45 | Kurzzeitige Störungen beim Aufruf der Onleihe
Heute gegen 12:00 Uhr war aufgrund einer Störung bei unserem Dienstleister die Onleihe für ca. 20 Minuten nicht erreichbar. Aktuell können die Ladezeiten vereinzelt sehr lange dauern. Wir sind in Klärung und beobachten die Systeme.

  • Wie bist du mit der Einrichtung von ADE und Adobe-ID zurecht gekommen? 15

    1. Kein Problem (12) 80%
    2. Hat nach einigem Hin und Her geklappt (2) 13%
    3. Nur mit Support von Adobe ging es irgendwann (0) 0%
    4. Keine Chance. (1) 7%

    Meine Frau und ich haben uns heute ein Torino-Gerät besorgt. Nach fast 4 Stunden Ärger mit dem Adobe Account haben wir das Gerät soeben wieder eingepackt und wir werden es zurückgeben.

    Ich bin selbst in der IT-Branche tätig und habe Relativ viel Geduld, aber was ich bei der Einrichtung des Geräts + Überspielen der ausgeliehenen Büchern erlebt habe, ist einfach nicht zumutbar.


    Die Entscheidung, auf die Adobe-ID als Schutzobjekt zu setzen, halte ich für einen Konzeptfehler. Es gibt keinen Support und keine Übersicht über die Zuordnung der ID auf die Geräte bzw. keine Möglichkeit etwas wieder zurückzusetzen. Chat bei Adobe ist nicht besetzt oder verfügbar.

    Weil das ganze System von dem ADE abhängig ist, muss das einfach flutschen. Tut es nicht. Schau bloß die Anzahl Einträge hier im Forum an. Das zeigt, dass es bei vielen nicht funktioniert. Ich habe keine Lust, mich noch länger mit dem Zeug ärgern zu müssen, ich werde mich erneut mit dem Thema Online-Ausleihe befassen, wenn die Wolken hier verzogen sind.


    Gerne hätte ich hier die Meinung anderer Anwender gelesen.

  • Hast du dir mal die Hilfe-Seite angeschaut? Da gibt es Schritt-für-Schritt-Anleitungen, mit denen eigentlich auch Ungeübte die Einrichtung schaffen (jedenfalls ist das meine Erfahrung - ich arbeite in einer Bibliothek).


    ADE braucht ihr nicht, wenn WLAN verfügbar ist. Dann könnt ihr eBooks nämlich direkt auf den Tolino herunterladen. Viele User leihen mit der App oder im Browser aus, weil dort die Suche komfortabler ist, und erledigen nur den Download am Tolino. Grundsätzlich könnt ihr damit aber auch suchen und Ausleihen - Spaß macht das aber nicht wirklich.


    Ein neues DRM ist übrigens angekündigt. Die offizielle Mitteilung der divibib dazu kannst du hier nachlesen.

  • Gerne gebe ich meine Meinung zu diesem Thema bekannt. Ich bin nach der Anleitung, die die Onleihe Hilfe zur Verfügung stellt, vorgegangen und hatte keine Probleme beim Download von Adobe Digital Edition und dem Erwerb einer Adobe ID. Auch das Übertragen von ausgeliehenen Büchern vom PC auf meinen Tolino Shine und Tolino Vision funktioniert problemlos, genauso wie das direkte Ausleihen über den Browser der Geräte.

    Im Laufe der Jahre musste ich ein paar Mal die Hilfe des Adobe Chats in Anspruch nehmen, , da die Meldung erschien, es seien zuviele Geräte mit derselben Adobe ID angemeldet. Es war aber überhaupt kein Problem, den Zähler wieder heraufsetzen zu lassen. Der englischsprachige Chat ist jeden Tag rund um die Uhr erreichbar, der deutschsprachige Chat Montags bis Freitagszu den "normalen" Bürozeiten, also nicht am Wochenende! Allerdings konnte ich ihn nicht mit Firefox sondern nur bei Verwendung des Browsers Edge erreichen (dies habe ich auch schon mehrmals hier im Forum berichtet, oben rechts hinter dem Lupensymbol verbirgst sich die Suchfunktion). Außerdem heißt es im Impressum von Adobe unter Kontakt: "Für Support- bzw. Kundendienst-Anfragen nutzen Sie bitte nur unser Support-Portal oder unsere Support-Telefonnummer 069-500 718 55", es wurde hier im Forum berichtet, dass auch die telefonische Kontaktaufnahme gut geklappt hat.

    Dass man frustriert ist, wenn etwas nicht so funktioniert, wie man es sich vorgestellt hat, kann ich zwar nachvollziehen, ich habe aber im Laufe der Jahre keine schlechten Erfahrungen gemacht und bin begeisterte Tolino und Onleihe mit ADE Nutzerin:). Und natürlich hoffe ich, dass es mit CARE dann genauso gut laufen wird...


    Edit.: Kakaokau war schneller...

  • Jeder muss halt mit den Mädels oder Jungs tanzen, die da sind...


    Da waren die Verlage die Antänzer und die Onleihen tanzten hinterher - wie sonst hätte das zu Anfang funktionieren sollen? Mit dem Kindle-Universum sicherlich nicht. Und von vorneherein einen eigenen Reader bzw. ein eigenes DRM zu konzipieren und etablieren wäre wohl kaum möglich gewesen, maximal vielleicht OverDrive o. ä. auf Smartphones und Tablets. Aber in Deutschland nahmen endlich die eInk-Reader vernünftige Gestalt an und Fahrt auf.


    Ich kann mich außerdem nicht an irgendwelche unlösbaren Probleme mit dem Tolino meiner Frau erinnern, höchstens an mir lästige, da auch ich IT-Fuzzy bin und so den Support machen durfte. Zwei Mal in einigen Jahren habe ich den Adobe Chat gebraucht, aber erst, als die Zahl unserer Geräte auf vier gewachsen war und ich auf unserem neuen Tolino-Tablet alle (Adobe DRM fähigen) Reader Apps ausprobiert habe, die es gab. Oder waren es da schon fünf mit dem Lenovo? Seitdem wir schnell auf Tolinos, der Tolino-App und der Onleihe-App hängen geblieben sind und ADE vom PC entfernt haben, gab es zumindest keine Probleme mehr mit Adobe-Registrierung und -DRM, trotz mittlerweile zwei Tolinos und vier Tablets... (allerdings, zugegeben, nur einem Power-User, meiner Frau).


    Ich hab viel mehr Schiss davor, wie gut es zukünftig mit zwei DRMs läuft und dass ich dann auf die Onleihe-App festgenagelt bin, wo heute die Tolino-App deutlich besser performed (Onleihe-eMagazines und ePaper: Zoom, Pan und Tempo). Die Divibib hat sich noch nie als Optimierungs-Champion ausgezeichnet, da fehlt der Akzeptanz-/Konkurrenzdruck. Und wir haben auch nicht von ungefähr kein Bluefire und Aldiko installiert. Aber eigentlich soll mit der neuen Onleihe-App und dem neuen DRM ja alles einheitlich und besser werden - also hoffentlich wirklich gut.


    Am Adobe-DRM ist bei uns jedenfalls noch nichts wirklich gescheitert, nachdem ich es ausreichend verstanden habe.

    Das Prinzip, Komplexität mit noch mehr Komplexität scheinbar wieder beherrschbar zu machen, ist nicht nur das Geschäft von Juristen und Politikern, sondern auch das eines gewissen IT-Konzerns, der zudem den geistigen und sozialen Horizont gewisser Managertypen auf Kuchendiagramme einzuengen vermochte.

  • Und wenn es nicht klappt, kann man oft auch in der Heimatbibliothek vorbei schauen und sich einmal bei der Einrichtung des Tolinos helfen lassen. (Bitte vorher anrufen und nachfragen. Gerade kleine Büchereien können das unter Umständen nicht leisten.) Und auch der Tolino-Händler vor Ort hilft in der Regel bei der Einrichtung und der Adobe ID.


    Ich arbeite jetzt seit 5 Jahren für eine Onleihe und wir hatten wirklich noch niemanden(!) bei dem es mit der Adobe ID auf dem Tolino gar nicht geklappt hat. Die üblichen Probleme (verschiedene Autorisierungen auf verschiedenen Geräten, falsche Zugangsdaten, Zähler zurücksetzen, etc) kennen wir natürlich auch - aber das ist nichts, was sich nicht beheben lässt.



    Auffällig finde ich ja, dass die, die sich nur hier anmelden, um ihre Verärgerung auszudrücken - aber nicht ein einziges Mal ihr konkretes Problem schildern, so dass man ihnen womöglich helfen könnte - oft angeblich aus der IT-Branche kommen. Ich will niemandem auf die Füße treten, aber mein Eindruck ist, dass diese "Experten" sich zu fein sind, eine Anleitung zu lesen (und zu befolgen) oder um Hilfe zu bitten. Gilt natürlich nicht für alle ITler!

  • Ich habe es nach der Anleitung der Onleihe gemacht und hatte keine Probleme. Wichtig ist, sich zuerst die Adobe-ID zuzulegen und dann ADE und den eBook-Reader damit zu autorisieren und erst danach die Bücher herunterzuladen.

  • Wichtig ist, sich zuerst die Adobe-ID zuzulegen und dann ADE und den eBook-Reader damit zu autorisieren und erst danach die Bücher hAuch anders herum funktioniert es: Wenn man erst ein Buch ausleiht, wird beim Versuch, es zu laden, nach der Adobe-ID gefragt. Wenn man sie an dieser Stelle eingibt, ist der Tolino mit der ID verknüpft.erunterzuladen.

    Auch anders herum funktioniert es: Wenn man erst ein Buch ausleiht, wird man beim Versuch, es zu laden, nach der Adobe-ID gefragt. Wenn man sie an dieser Stelle eingibt, ist der Tolino mit der ID verknüpft.

  • Auch anders herum funktioniert es: Wenn man erst ein Buch ausleiht, wird man beim Versuch, es zu laden, nach der Adobe-ID gefragt. Wenn man sie an dieser Stelle eingibt, ist der Tolino mit der ID verknüpft.

    Meine Anleitung war allgemeiner Natur und nicht nur auf den Tolino bezogen. Ich weiß nicht, wie andere eBook-Reader das machen. Mit der von mir vorgeschlagenen Reihenfolge ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Bei ADE wird jedenfalls eine Zufalls-ID verwendet, falls man die ID nicht vorher hinterlegt hat.

  • Wir IT-ler lesen keine Handbücher, das gilt als unsportlich. *rtfm* gilt nur für DAUs. Eine Software muss selbsterklärend und stringent in der Anwendung sein, wenn man deren Thema beherrscht...


    (*duck-und-weg*)

    Das Prinzip, Komplexität mit noch mehr Komplexität scheinbar wieder beherrschbar zu machen, ist nicht nur das Geschäft von Juristen und Politikern, sondern auch das eines gewissen IT-Konzerns, der zudem den geistigen und sozialen Horizont gewisser Managertypen auf Kuchendiagramme einzuengen vermochte.

  • Ich stamme ja auch noch aus der Zeit, in der es einen Migrationspfad gab und das human investment wichtiger war, als Klickibunti und Modernismus. Und wo man noch auf Kurse ging, die stellenweise sogar aufgabenspezifisch waren.


    Davon ab können Programmierer keine Handbücher schreiben, meist nicht mal verständliche Fehlermeldungen. Also warum zuerst lesen? Auszuprobieren und zur Not dann zu lesen (eher: "Zweitmeinungen" von Anwendern einzuholen) geht meist schneller...

    Das Prinzip, Komplexität mit noch mehr Komplexität scheinbar wieder beherrschbar zu machen, ist nicht nur das Geschäft von Juristen und Politikern, sondern auch das eines gewissen IT-Konzerns, der zudem den geistigen und sozialen Horizont gewisser Managertypen auf Kuchendiagramme einzuengen vermochte.

  • Technikus Ich stimme dir zu, dass die beste Software die ist, die man gar nicht erst erklären muss.

    Wenn hier allerdings ein ITler schreibt, er habe es in 4 Stunden nicht geschafft, die Adobe ID am Tolino einzurichten; während es mit der Anleitung bzw. einer Nachfrage hier/in einem Tolino-Forum/bei der Bibliothek (dein Stichwort: Zweitmeinungen; bin ich auch ein großer Fan von) in fünf Minuten erledigt gewesen wäre - dann frage ich mich schon nach dem Warum.

  • Zum "Warum" eine Dauererfahrung der letzten Zeit, besonders bei der Fehlersuche und -eingrenzung, aber auch im fast alltäglichen Leben mit diverser IT:


    Sobald irgendeine Ressource im Internet mal nicht erreichbar oder aus irgendeinem Grund (zu) langsam ist, gibt es keine interpretierbaren Fehlermeldungen oder automatischen Strategien zur Umgehung, sondern ein nur sehr (zeit-) aufwändig nachvollziehbares bzw. einzugrenzendes erratisches Verhalten des Gerätes / der Software / der App. Oder "wenigstens" irreführende oder "unbekannte" Fehlermeldungen. Immerhin!


    Man will den Anwender ja nicht mit Details belasten...


    Was also, wenn Adobefrust nur zur falschen Zeit am falschen Ort und Gerät auf die Segnungen des "Digital first, Bedenken second" vertraut hat, nur mal wieder die Adobe-Server neurotisch waren?


    So mancher EDV-Crack hat nur das Glück, das es quasi von selbst wieder geht, wenn er dann zu Hilfe gerufen wird.


    Das Prinzip, Komplexität mit noch mehr Komplexität scheinbar wieder beherrschbar zu machen, ist nicht nur das Geschäft von Juristen und Politikern, sondern auch das eines gewissen IT-Konzerns, der zudem den geistigen und sozialen Horizont gewisser Managertypen auf Kuchendiagramme einzuengen vermochte.